VODKA24.NET - real vodka`s online

Herkunft:

Das Destillationsverfahren an sich war bereits in der Antike bekannt. Die Kenntnisse darüber wurden im Mittelalter von Mönchen bewahrt, wobei hauptsächlich die Herstellung von Branntwein aus dem Rohstoff Wein erfolgte. Aus Italien gelangte über Kaufleute der Branntwein nach Russland, etwa ab dem 16. Jahrhundert auch die Kunst dessen Herstellung.

Nun musste nur noch ein findiger Kopf auf die Idee kommen, statt Wein einheimischen Roggen zu verwenden und schon war der Vorläufer des Wodkas geboren. Seit 1982 ist es nicht mehr umstritten, dass die Russen den Wodka erfanden.

Nach einem Internationalen Gerichtsprozess vor dem Internationalen Schiedsgericht in Haag ist die praeoritaet der Wodkaherstellung den Russen zugesprochen. Nach dem ein russischer Wissenschaftler und Historiker W.W.Pohlebkin eine Wissenschaftliche Analyse erstellte die bewies, dass Wodka in Russland 150 Jahren frueher hergestellt wurde. Es hiess damals BROTWEIN.

Diese Wissenschaftliche Arbeit wurde zum Buch verarbeitet und ist in Russland unter dem Titel "Geschichte des Wodkas " erhältlich. Außer dem ist gleichzeitig mit dem Gerichtsurteil ein Russischer Export-Slogan patentiert worden.

"ONLY VODKA FROM RUSSIA IS GENUINE RUSSIAN VODKA!"

Zunächst wurde der Wodka vom 16. bis 18. Jahrhundert von dazu vom Zar autorisierten Tavernen hergestellt. Nachdem sich dieses System mehr und mehr nicht mehr bewährte (Verschuldung bei den Wirten und sinkende Produktqualität), gab Zar Peter der Große die Wodkaproduktion allgemein frei und besteuerte sie. Seite Nachfolgerin Katharina II. reformierte die Wodkaherstellung erneut und führte ein Wodka-Herstellungsprivileg von Adel und staatlichen Brennereien ein. Die Qualität stieg daraufhin vorangetrieben durch die Profitchancen der privilegierten Produzenten und Wodka wurde erstmals ein russischer Exportartikel ins Ausland.

Der hochwertige Wodka war jedoch knapp und die Staatsdestilerien gingen durch geschickte Marktmanipulation der adeligen Konkurrenz nach und nach pleite. Neben Importen von billigem Fusel aus dem Ausland blühte infolge dessen mehr und mehr auch wieder die inländische Schwarzbrennerei. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde von der Regierung versucht, die unüberschaubar gewordene Anzahl der Wodka-Produktionsstätten zu vermindern. Diese Maßnahme gipfelte schließlich 1890 in ein Staatsmonopol bei der Wodkaherstellung.

Die erste Tat der Kommunisten nach der Machtübernahme in Russland war ein Verbot der Wodkaproduktion. Dies führt übrigens zu einer Emigrationswelle von Wodkaproduzenten, zu denen auch Namen wie Smirnoff und Gorbatschow gehörten, die heute wohl den meisten als westliche (eben exilrussische) Wodkabrennereien geläufig sein dürften.

Das offizielle Verbot war jedoch natürlich nicht das Ende der Wodkaherstellung in Russland und unter den Druck der Tatsache, dass irgendwie auch weiter Wodka hergestellt wurde, wurde die Produktion ab 1936 auch wieder offiziell, wenn auch mengenmäßig beschränkt, zugelassen. Einen Gesinnungswandel gab es dann wieder zur Zeit des 2. Weltkrieges. 1943 wurde sogar eine reguläre Wodka-Tagesration für Soldaten eingeführt.

Nach dem 2. Weltkrieg war trotz der anfänglichen Versuche der Kommunisten, den Wodkakonsum komplett zu unterbieten, wieder alles beim alten. Wodka war billig und getrunken wurde er in (oft zu) rauen Mengen. Erst im Zeitalter Gorbatschows (nun ist der Generalsekretär und nicht der Wodka gemeint) wurde der erste Nachkriegsversuch einer Kampagne gegen Alkoholmissbrauch gestartet. Auch Kleinbrennereien, die minderwertigen und oft gesundheitsschädlichen Fusel herstellten, wurden reihenweise geschlossen.

Nach dem Ende der Sowjetunion 1990 hielt auch in der Wodkaproduktion der Kapitalismus Einzug. Ausländische Investoren übernahmen zahlreiche der qualitativ hochwertigeren Brennereien und das Staatsexportunternehmen für Wodka wurde in ein Konglomerat russischer Großbrennereien umgewandelt, das heute noch Marken wie Moskowskaja oder Stolchinaya exportiert. Wohl das bekannteste Beispiel für die Übernahme einer russischen Destillerie durch einen westlichen Spirituosenriesen ist der Kauf des Moskauer Unternehmens Kristall durch den ursprünglich exilrussischen Konzert Smirnoff. Interessanterweise hat Smirnoff hier zur Produktion des Smirnoff Black ´original´ aus Russland eben jene Brennerei übernommen, die Mr. Smirnov vor seiner Flucht aus Rußland 1917 besaß.

Quelle: nachrussland.de